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Positronen-Emissions-Tomografie

Wie funktioniert PET ?

PET (Positronen Emissions Tomografie) ist ein Verfahren, mit dem die räumliche Verteilung von radioaktiv markierten Stoffen im Körper des Patienten ermittelt werden kann.

Als radioaktives Nuklid wird ein sogenannter Positronenstrahler verwendet. Das sind radioaktive Atome (z.B. Fluor-18 oder Gallium-68), die bei ihrem Zerfall Positronen (Antielektronen) aussenden. Aus diesen Positronen entstehen in unmittelbarer Nähe durch Annihilation mit einem normalen Elektron 2 Gammaquanten (Fotonen), die ihren Entstehungsort auf einer Geraden in entgegengesetzter Richtung verlassen. Diese Gammaquanten treten meist aus dem Körperinneren heraus und können dann mittels des PET-Scanners registriert werden. Das Gerät berechnet daraus den Ort des radioaktiven Zerfalls im Körper. Wenn viele solche Zerfallsorte registriert wurden, kann der Arzt erkennen, ob Anhäufung von Zerfällen im Körper normal sind (z.B. in der Blase) oder ob eine  solche Radioaktivitätskonzentration z.B. in der Lunge auf einen Tumor schließen läßt.